Browsergestützte Applikationen
Unter browsergestützten Applikationen versteht man Anwendungen, die innerhalb eines (beliebigen) Browserprogrammes (z.B. MS Internet Explorer, Netscape Mozilla, Opera, etc.) nutzbar sind.
Browsergestützte Applikationen (WEB-Anwendungen) werden im Internet und Intranet für die Anwenderkommunikation eingesetzt. Beispiele für solche Programme sind z.B. Online-Shops. Sie können aber auch in Firmenumgebungen eingesetzt werden. Ihr Vorteil besteht darin, dass keine spezielle Betriebssystemumgebung (z.B. LINUX, Windows XP, Windows 95, Apple-Computer, etc.) vorgeschrieben wird, da diese Applikationen über den Browser ausgeführt werden.
Was gibt es für Systeme ?
- Serverseitige Applikationen
Hier handelt es sich um Anwendungen, die ausschliesslich auf dem Intranet- oder WEB-Server ausgeführt werden. Der Arbeitsplatz sieht dabei reine HTML-Dokumente, über die die Anwendung geleitet wird.
- Clientseitige Applikationen
Diese Form von Anwendungen werden auf den Arbeitplatz-PCs ausgeführt. Der Vorteil clientseitiger Applikationen liegt in der höheren Vielfalt von Möglichkeiten zur Anwender- und Programmsteuerung.
Einige Beispiele für WEB-Anwendungen
Grunsätzlich lassen sich mit browsergestützten Applikationen alle Softwarearten abbilden. Kaum geeignet sind WEB-Anwendungen im Bereich Grafik und CAD und in Bereichen, in denen eine starke lokale Gerätekopplung an den Arbeitsplatz (Video-Anbindung, etc.) notwendig ist. Ob eine Anforderung als browsergestützte Applikation sinnvoll umgesetzt werden kann, sollte im Einzelfall gesprüft werden. Klassische Anwendungsbereiche sind:
- Online-Shops
- Datenbankinformationssysteme
- Groupwaresysteme mit eMail, Kalender, etc.
- Content- und Dokumentenmanagementsysteme














