Aktuelle Sicherheitslücke im Internet Explorer 7
Laut dem Bundesamt für Sicherheit besteht beim Internet Explorer 7 von Microsoft eine massive Sicherheitslücke, die es ermöglicht Schadsoftware einzuschleusen.
Am vergangenen Dienstag wurden die ersten Stimmen laut, dass eine große Sicherheitslücke Hackern erlaubt schädliche Software über den Internet Explorer 7 von Microsoft einzuschleusen. Diese sogenannte Zero-Day-Lücke wird nun immer häufiger ausgenutzt.
Das Fatale dieser massiven Sicherheitslücke ist, dass anders als bei üblichen Angriffen, bei denen der Benutzer auf getarnte Webseiten gelockt wird, nun gewöhnliche Webseiten, welche zuvor infiziert wurden, eine hohe Gefahr darstellen. Scheinbar reicht schon der Besuch einer infizierten Webseite aus, um dieser Schadsoftware Zugang durch die Lücke zu verschaffen. Dort kann Sie dann weitere Schadsoftware selbstständig nachladen.
Mittlerweile sollen an die zehntausend Internet-Seiten infiziert sein und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch wenn nach eigenen Angaben Microsoft intensiv an dem Probelm arbeitet und leider die Sicherheitstipps keine befriedigende Lösung darstellen, ist es im Moment wohl sicherer auf den Internet Explorer 7 zu verzichten. Alternative Browser wie Firefox, Safari und Opera sind von dem Problem nicht betroffen.
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