Google nur zensiert in China erreichbar
Die weitverbreitete Suchmaschine Google hat zum Start ihres Dienstes in China dem Druck der chinesischen Regierung nachgegeben und zensiert sich selbst.
Mit der Entscheidung, ihren chinesischen Suchmaschinendienst www.google.cn zu zensieren, folgte Google seinen Wettbewerbern Microsoft MSN und Yahoo.
Grund für Googles Entscheidung sind die chinesischen "Gesetze, Vorschriften und Politik". Laut Google wird eine Lösung geschaffen für das Interesse der chinesischen Nutzer an einem größeren Zugang zu Informationen und den lokalen Bedingungen in den Märkten, die bedient werden. So soll gewährleistet werden, dass der Zugriff nicht möglich ist auf Tabuthemen wie die Kritik an der Kommunistischen Partei, Taiwan, Tibet und das Massaker nach der Demokratiebewegung um den Tian'anmen-Platz 1989. Dafür sorgen etliche Tausend Staatsangestellte in China, die das Internet überwachen und zensieren.
Entgegen dem eigenen Firmenmotto "Don`t be evil" (Sei nicht böse) unterstützt Google mit diesem Verhalten die Beschneidung der Meinungsfreiheit in China. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" spricht sogar in ihrer Stellungnahme von einem "schwarzen Tag für die Meinungsfreiheit in China".
Verwendete Quellen und weitere Informationen:







